Tarifvertrag bei Bosch Solar

IG Metall: Gute Arbeit in der Solarindustrie

Die IG Metall und die Bosch Solar Energy AG, Bosch Solar Wafers GmbH und die Bosch Solar Thin Film GmbH in Erfurt und Arnstadt haben für die rund 2.000 Beschäftigten ein umfassendes Tarifpaket geschnürt.

Bezirksleiter Armin Schild erklärte dazu: „Damit sind tariflich abgesicherte Regelungen zu Entgelt, Arbeitszeit, Urlaub etc. verbindlich getroffen worden. Wir danken den Beschäftigten und der Verhandlungskommission, die erstmals im IG Metall Bezirk Frankfurt einen Tarifabschluss mit einem der größten Unternehmen der Solarbranche erzielen konnte.

Verhandlungsführer Klaus-Dieter Schmidt stellte fest: „Es waren über Monate andauernde schwierige Verhandlungen nötig, die zu einem guten Ergebnis geführt haben.

Nach dem BAG Urteil

IG Metall: Leiharbeitnehmer müssen jetzt Stammbelegschaften gleichgestellt werden

Die IG Metall im Bezirk Frankfurt fordert nach dem Urteil des BAG zur Tarifunfähigkeit des CGZP alle Arbeitgeber in den Entleihfirmen auf, unverzüglich Leiharbeitnehmer und Stammbelegschaft gleichzustellen.
IG Metall Bezirksleiter Armin Schild erklärte: „Der Spuk des Tarifdumping im scheinchristlichen Gewand ist vorbei. Wir bestehen auf gleiche Arbeits- und Einkommensbedingungen in den Entleihbetrieben. Darin hat uns das Urteil des BAG eindeutig bestärkt."
"Die Bezahlung nach dem BZA und IGZ Tarifvertrag ist für uns nur in entleihfreien Zeiten und in Betrieben oder Branchen ohne Equal Pay Vereinbarung richtig." Grundlage für solche Equal Pay Vereinbarungen sei § 7.1 des Entgelt-Tarifvertrages BZA und § 4 desselben Vertrages bei iGZ. Dort ist ausdrücklich die Möglichkeit eröffnet, dreiseitige Equal Pay Vereinbarungen in den Entleihbetrieben und Branchen abschließen zu können.
Schild erklärte: "Nur mit der IG Metall als Vertragspartner sind die Unternehmen auch juristisch auf der sicheren Seite.“ In annähernd 100 Betrieben im Bezirk seien bereits solche Besservereinbarungen erreicht worden.

Ergebnisse im Bezirk Frankfurt

IG Metall legt bei Betriebsratswahlen deutlich zu

Im Vergleich zu den letzten Betriebsratswahlen 2010 konnte die IG Metall im Bezirk Frankfurt (zuständig für die Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen) sowohl bei der Wahlbeteiligung als auch bei den Betriebsratsmandaten zulegen. So stieg die Wahlbeteiligung unter den insgesamt 400.000 Beschäftigten auf 75,04 % gegenüber 74,7 % in 2006. Die IG Metall stellt 73% der Betriebsräte. Insgesamt haben sich 1.510 Betriebe an den Betriebsratswahlen 2010 beteiligt. Die deutlich höhere Wahlbeteiligung zeige die Bedeutung der Interessenvertretung durch Betriebsräte, sagte Bezirksleiter Armin Schild. "Dies ist ein unübersehbares Indiz dafür, dass die Menschen die Arbeit der IG Metall und ihrer Betriebsräte honorieren. Solche Zustimmung kann nur erreichen, wer ebenso entschieden wie erfolgreich gegen Entlassungen eintritt und für soziale Gerechtigkeit und Demokratie, die nicht am Werkstor halt macht," so Schild. Die Arbeitnehmer hätten sich für eine starke Gewerkschaft entschieden. Andere Gewerkschaften, wie CGM (Christliche Gewerkschaft Metall) und AUB (Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Betriebsangehöriger) blieben unter einem Prozent in den Betrieben. Bemerkenswert ist, dass 38% der Betriebsräte neu gewählt wurden. 85% der Betriebsratsvorsitzenden sind IG Metall Mitglieder.

Die Ergebnisse der Betriebsratswahlen im Bezirk Frankfurt finden Sie im folgenden Foliensatz.

IG Metall vor Ort

Die IG Metall in Erfurt und Nordhausen

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